Einmal beschreiben, was eine Lösung können muss.

Dann gemeinsam beschaffen.

Hier entstehen die Standards, nach denen Kommunen gemeinsam ausschreiben. Offen, versioniert, für jede Kommune nutzbar.

Jede Kommune für sich. Jedes Mal von vorne.

Kommunen investieren jedes Jahr Milliarden in dieselben Vorhaben. Fast jedes wird einzeln geplant, einzeln ausgeschrieben, einzeln finanziert.
11.000 Kommunen: Städte, Gemeinden und Landkreise
231 Mrd. € Investitionsrückstand der Kommunen
69 Mrd. € davon allein bei Schulen

Quellen: Destatis Gemeindeverzeichnis 06/2026; KfW-Kommunalpanel 2026.

Das ist mühsam für Kommunen und Anbieter, verhindert Skaleneffekte und hält privates Kapital fern. Das System blockiert sich selbst.

Viele Kommunen. Ein Standard. Eine Ausschreibung.

Am Beispiel Schulneubau.
136 Kommunen planen gerade eine Schule.
1 Standard beschreibt, was die Schule können muss und wie sie beschafft wird.
1 Ausschreibung für alle Kommunen, die mitmachen wollen.

Das geht mit jedem Vorhaben, das viele Kommunen gleichzeitig haben.

Mehr als ein Anforderungskatalog.

Ein Standard ist die komplette Beschaffungsvorlage: vom Anforderungsbaukasten bis zum Finanzierungskonzept.
Beispiel Standard Schulneubau Offenes Format OpenM3S · Version 0.1
Anforderungskatalog
Vergabeweg
Finanzierungskonzept
Umsetzungsplan
Wirkungsmessung
  • Lösungsoffen Alle Leistungen modular beschrieben, keine Produkte vorgeschrieben. Bereit zur Konfiguration.
  • Vergabefertig Rechtlich geprüft, bis zum Abruf. Kein eigenes Verfahren nötig.
  • Finanzierbar Fördermittel eingeplant. Privates Kapital aktivierbar, wo es passt.
  • Durchgeplant Jeder Schritt bis zur Übergabe vorbereitet. Keine Sackgassen.
  • Messbar Kennzahlen von Anfang an. Belege für Rat und Fördergeber.

OpenM3S ist das offene Format, das .GUT für standardisierte kommunale Lösungen entwickelt hat. Jeder Standard ist gleich aufgebaut, damit jede Kommune danach ausschreiben und jeder Anbieter sich bewerben kann.

Standards, die zu jeder Kommune passen.

Kommunen bauen auf dem auf, was anderswo schon funktioniert. Anbieter liefern in Serie statt als Einzelstück.
Für alle gleichaus bewährter PraxisJe Kommune angepasstKonfiguration durch optionale Module
Dass das funktioniert, zeigen die Rahmenvereinbarung des GdW für serielles Bauen, die modularen Schulbauten in Berlin und die Hamburger Häuser. Jeweils für einen Träger. .GUT macht das für alle Kommunen.

Wie ein Standard entsteht.

Drei Schritte, jeder mit einem Ergebnis.
  1. 1

    Kommunen melden, was sie planen · Bündeln

    Kommunen nennen ihre Vorhaben. Sobald genug dasselbe planen, beginnt die Arbeit am Standard.
  2. 2

    Standardwerkstatt · Standardisieren

    Die Kommunen beschreiben, was die Lösung können muss. Anbieter sagen, was davon lieferbar ist, und richten sich danach. Ergebnis: der Standard, in Versionen bis zur Verabschiedung.
  3. 3

    Gemeinsamer Rahmenvertrag · Beschaffen

    Kommunen, die wollen, schreiben gemeinsam nach dem Standard aus und rufen ab, was sie brauchen. Anbieter bewerben sich einmal und liefern an viele. Die Vergabe bleibt bei den Kommunen, .GUT unterstützt als neutrale Partei.

Vorhaben.

Woran Kommunen gerade arbeiten, und was als Nächstes kommt. Du lieferst für eines davon? Für Anbieter

Schätzungen .GUT auf Basis von KfW-Kommunalpanel, dena, KEA, DGfdB und Verbandsstatistiken. Stand September 2026.

Häufige Fragen.

Verpflichte ich mich zu etwas, wenn meine Kommune mitmacht?
Zu keiner Abnahme. Ob deine Kommune nach einem Standard beschafft, entscheidet sie selbst, wenn es so weit ist. Wer mitmacht, tauscht sich mit anderen Kommunen aus und beschreibt mit ihnen, was die Lösung können muss. Mehr nicht.
Was kostet uns ein Standard?
Nichts. Standards entstehen mit Kommunen, nicht auf ihre Rechnung. Bezahlt wird die Arbeit daran von den Anbietern, die ihre Lösungen danach ausrichten.
Dürfen wir einen Standard direkt in unsere Ausschreibung übernehmen?
Ja, ab der verabschiedeten Fassung. Ein Standard ist eine produktneutrale Leistungsbeschreibung mit Prüfkriterien. Er beschreibt, was die Lösung können muss, nicht welches Produkt es sein soll. Deshalb lässt er sich in ein Vergabeverfahren übernehmen, auch ohne .GUT.
Wer ist beim gemeinsamen Rahmenvertrag die Vergabestelle?
Die Kommunen. Sie bestimmen, wer das Verfahren führt, und sie entscheiden über den Zuschlag. .GUT unterstützt als neutrale Partei, ist aber nicht Vertragspartner der Lieferung.
Anbieter sitzen in der Werkstatt mit am Tisch. Ist das ein Problem für die Vergabe?
Nein. Der Standard wird veröffentlicht, bevor ausgeschrieben wird, und beschreibt Anforderungen, keine Produkte. Jeder Anbieter hat denselben Zugang zu denselben Anforderungen, ob er in der Werkstatt war oder nicht. Wir dokumentieren, wer woran mitgearbeitet hat.
Muss unsere Lösung dem Standard genau entsprechen?
Der Standard sagt, was die Lösung können muss, nicht wie. Wie eure Lösung die Anforderungen erfüllt, bleibt eure Sache. Auf den Rahmenvertrag kann sich jeder Lösungsanbieter bewerben, der sie erfüllt, auch ohne in der Werkstatt gewesen zu sein.
Gibt es für ein Vorhaben immer nur einen Standard?
Nein. Zu einem Vorhaben wie Schulneubau kann es mehrere geben, etwa als Kauf oder als Miete mit Betrieb. Welchen eine Kommune nutzt, entscheidet sie, wenn sie beschafft.
Wem gehört ein Standard?
Niemandem allein. Standards sind offen, versioniert und ab der verabschiedeten Fassung veröffentlicht. .GUT gibt sie heraus und pflegt sie, nutzen darf sie jede Kommune und jeder Anbieter.

Fragen zum Bereich? 20 Minuten, online.

Gesprächstermin vereinbaren

Mitarbeiten.

Kommunen sagen, was sie planen. Anbieter bringen ihre Lösung ein.