Standards · Energetische Gebäudesanierung

Dach, Fassade und Fenster sind überall dieselbe Aufgabe.

Jede Kommune plant diese Sanierung am eigenen Gebäude neu.

Wohnblock im Chemnitzer Gebiet Fritz Heckert nach der Sanierung. Rund 3.700 kommunale Gebäudehüllen werden jedes Jahr ähnlich ertüchtigt.
Wohnblock im Chemnitzer Gebiet Fritz Heckert nach der Sanierung. Rund 3.700 kommunale Gebäudehüllen werden jedes Jahr ähnlich ertüchtigt.

rund 3.700 Hüllensanierungen pro Jahr

Kommunen, die ihre Gebäude energetisch sanieren, beschreiben gemeinsam, was Dach und Fassade leisten müssen. Anforderungen, Vergabeunterlagen und Finanzierung liegen danach fertig vor. Weil viele dasselbe bestellen, fertigen Lösungsanbieter in Serie, schneller und günstiger als am Einzelgebäude.

Hinter diesem Vorhaben steht .GUT. Wir bringen Kommunen und Lösungsanbieter zusammen, damit gelöst wird, was jede Kommune allein zu lange aufhält. Mehr zu unserem System hier.

  1. Bedarfs­bündelung
  2. 2 Standard­werkstatt
  3. 3 Veröffentlichung
  4. 4 Rahmenvertrag
  5. 5 Umsetzung

Wir bündeln den Bedarf.

Sobald genug Kommunen und Lösungsanbieter Interesse melden, planen wir die Standardwerkstatt.

Woran in der Standardwerkstatt gearbeitet wird.

Fünf Themen der Standardwerkstatt, an denen Kommunen und Lösungsanbieter arbeiten.

  1. 1
    Aufnahme des Bestands Welche Gebäude, welcher Zustand, welche Priorität.
  2. 2
    Vorfertigung der Elemente Wie weit lässt sich die Fassade in der Halle bauen.
  3. 3
    Bauen im laufenden Betrieb Wie saniert man ein genutztes Gebäude ohne Auszug.
  4. 4
    Garantierte Einsparung Wer haftet für den Verbrauch nach der Sanierung.
  5. 5
    Vergabe und Finanzierung Rahmenvertrag, Förderung, Contracting-Modelle.

Wer am Tisch sitzt.

  • Kommunen Städte, Gemeinden und kommunale Wohnungsgesellschaften mit eigenem Gebäudebestand.
  • Lösungsanbieter Unternehmen für Fassadenbau, Dachdeckerei, Fensterbau und Vorfertigung, die in Serie liefern.
  • Fachleute Energieberatung, Förderrecht, Bauphysik und Denkmalschutz.

Noch gesucht: Kommunen, Lösungsanbieter und Fachleute für alle fünf Themen.

Was am Ende steht.

Ein Standard, den jede Kommune in ihre Ausschreibung übernehmen kann. Und ein gemeinsamer Rahmenvertrag, aus dem jede Kommune abruft, was sie braucht.
Entsteht in der Werkstatt Standard Energetische Gebäudesanierung Offenes Format OpenM3S
Anforderungskatalog
Vergabeweg
Finanzierungskonzept
Umsetzungsplan
Wirkungsmessung
  • Lösungsoffen Alle Leistungen modular beschrieben, keine Produkte vorgeschrieben.
  • Vergabefertig Rechtlich geprüft, bis zum Abruf.
  • Finanzierbar Fördermittel eingeplant, privates Kapital aktivierbar, wo es passt.
  • Durchgeplant Jeder Schritt bis zur Übergabe vorbereitet.
  • Messbar Kennzahlen von Anfang an.

Häufige Fragen.

Verpflichte ich mich zu etwas, wenn meine Kommune mitmacht?
Zu nichts. Du sagst uns, dass deine Kommune das Vorhaben plant, mehr nicht. Sobald genug Kommunen dasselbe planen, laden wir zur Standardwerkstatt ein. Ob du dann teilnimmst, entscheidest du.
Was kostet das, und wer bezahlt .GUT?
Für Kommunen nichts, weder die Vernetzung noch die Standardwerkstatt. Finanziert wird .GUT aus den Einsparungen, die Standardisierung und gebündelte Aufträge auf beiden Seiten bringen: Lösungsanbieter zahlen für die Werkstatt und einen Anteil an den Aufträgen, die daraus entstehen. Die Meldung ist auch für sie kostenlos, die Kosten der Mitarbeit nennen wir vor der Werkstatt.
Lösungsanbieter sitzen in der Werkstatt mit am Tisch. Ist das ein Problem für die Vergabe?
Im Gegenteil, das ist der Weg, den das Vergaberecht dafür vorsieht: Vor dem Verfahren dürfen Auftraggeber den Markt erkunden und mit Anbietern klären, was lieferbar ist. Wer das tut, schreibt aus, was es gibt, statt was es geben müsste. Für die Vergabe selbst gilt: Der Standard wird veröffentlicht, bevor ausgeschrieben wird, und beschreibt Anforderungen, keine Produkte. Jeder Anbieter liest dasselbe, ob er in der Werkstatt war oder nicht. Wir dokumentieren, wer woran mitgearbeitet hat.
Wer ist beim gemeinsamen Rahmenvertrag die Vergabestelle?
Die Vergabe bleibt in kommunaler Hand. Welche Stelle das Verfahren führt, legen die beteiligten Kommunen fest, wenn der Standard steht, und über den Zuschlag entscheiden sie. .GUT bereitet das Verfahren vor und nimmt den Kommunen den Großteil der Arbeit ab, von den Unterlagen bis zur Auswertung, bleibt dabei aber neutrale Partei: weder Vergabestelle noch Vertragspartner der Lieferung.
Muss unsere Lösung dem Standard genau entsprechen?
Der Standard sagt, was die Lösung können muss, nicht wie. Wie deine Lösung die Anforderungen erfüllt, bleibt deine Sache. Auf den Rahmenvertrag kann sich jeder Lösungsanbieter bewerben, der sie erfüllt, auch ohne in der Werkstatt gewesen zu sein.

Lieber persönlich? 20 Minuten, online.

Gesprächstermin vereinbaren

So kommst du dazu.

Für Kommunen

Deine Kommune plant das auch?

  1. 1
    Sag uns, was ihr plant Zwei Minuten online. Keine Unterlagen, keine Verpflichtung.
  2. 2
    Komm in die Standardwerkstatt Mit Kommunen, die dasselbe planen. Teilnahme kostenlos, Aufwand wenige Termine.
  3. 3
    Beschaffe nach dem Standard Aus dem gemeinsamen Rahmenvertrag, ohne eigenes Verfahren. Ob überhaupt, entscheidet deine Kommune.
Kostenlos. Ohne Abnahmepflicht. Als Kommune dabei sein
Für Lösungsanbieter

Deine Lösung passt zu diesem Vorhaben?

  1. 1
    Sag uns, was ihr liefert Zwei Minuten online. Kein Vertrag, keine Kosten.
  2. 2
    Standortbestimmung Sobald die Werkstatt in Sicht ist, ordnen wir eure Lösung im Gespräch ein: Bedarf, Themen, Reifegrad. Dann kennt ihr Platz und Konditionen.
  3. 3
    Standardwerkstatt und Rahmenvertrag Mit den Kommunen legt ihr fest, was die Lösung können muss. Danach bewerbt ihr euch einmal und liefert an viele.
Meldung kostenlos. Kosten der Mitarbeit nennen wir vor der Werkstatt. Als Lösungsanbieter dabei sein

Wer hinter .GUT steht.

Eine Initiative im Interesse der Kommunen.
Marc Bernath Marc Bernath Gründer, .GUT Future Cities

.GUT ist eine privatwirtschaftliche Initiative mit Sitz in Berlin. Wir bringen Kommunen zusammen, die dasselbe vorhaben, und erarbeiten mit ihnen und mit Lösungsanbietern gemeinsame Standards und eine gemeinsame Beschaffung.

Finanziert wird .GUT aus den Einsparungen, die Standardisierung und gebündelte Aufträge auf beiden Seiten bringen. Für Kommunen ist die Teilnahme kostenlos. Lösungsanbieter zahlen für die Werkstatt und einen Anteil an den Aufträgen, die daraus entstehen. Wie das System funktioniert