Standards · Repowering kommunaler Windparks

Ein Windpark wird überall auf dieselbe Weise erneuert.

Jedes Stadtwerk plant und vergibt sein Repowering allein.

Windpark bei Oberkochen in Baden-Württemberg. Rund 100 Windparks dieser Art werden in Deutschland jedes Jahr erneuert.
Windpark bei Oberkochen in Baden-Württemberg. Rund 100 Windparks dieser Art werden in Deutschland jedes Jahr erneuert.

rund 100 Repowering-Vorhaben pro Jahr

Stadtwerke, die ihre Windparks erneuern, beschreiben gemeinsam, was ein Repowering leisten muss. Anforderungen, Vergabeunterlagen und Finanzierung liegen danach für jedes von ihnen fertig vor. Weil viele dasselbe bestellen, liefern Lösungsanbieter in Serie, schneller und günstiger als Park für Park.

Hinter diesem Vorhaben steht .GUT. Wir bringen Kommunen und Lösungsanbieter zusammen, damit gelöst wird, was jede Kommune allein zu lange aufhält. Mehr zu unserem System hier.

  1. Bedarfs­bündelung
  2. 2 Standard­werkstatt
  3. 3 Veröffentlichung
  4. 4 Rahmenvertrag
  5. 5 Umsetzung

Wir bündeln den Bedarf.

Sobald genug Kommunen und Lösungsanbieter Interesse melden, planen wir die Standardwerkstatt.

Woran in der Standardwerkstatt gearbeitet wird.

Vier Themen der Standardwerkstatt, an denen Stadtwerke und Lösungsanbieter arbeiten.

  1. 1
    Anlagenwahl und Standortausnutzung Leistungsklasse, Anzahl der Anlagen, Ausnutzung des Standorts.
  2. 2
    Rückbau und Genehmigung Rückbau der Altanlagen, BImSchG-Verfahren, Fristen und Gutachten.
  3. 3
    Netzanschluss und Vermarktung Anschlusskapazität, Einspeisung, Direktvermarktung und PPA.
  4. 4
    Vergabe und Finanzierung Gemeinsamer Rahmenvertrag, EEG-Ausschreibung, Bürgerbeteiligung.

Wer am Tisch sitzt.

  • Kommunen Stadtwerke und Gemeinden mit eigenen Windparks im Bestand.
  • Lösungsanbieter Projektierer, Anlagenhersteller, Netzanschluss und Betriebsführung.
  • Fachleute Genehmigungsrecht nach BImSchG, EEG-Ausschreibung, Netzanschlussrecht.

Noch gesucht: Kommunen, Lösungsanbieter und Fachleute für alle vier Themen.

Was am Ende steht.

Ein Standard, den jede Kommune in ihre Ausschreibung übernehmen kann. Und ein gemeinsamer Rahmenvertrag, aus dem jede Kommune abruft, was sie braucht.
Entsteht in der Werkstatt Standard Repowering kommunaler Windparks Offenes Format OpenM3S
Anforderungskatalog
Vergabeweg
Finanzierungskonzept
Umsetzungsplan
Wirkungsmessung
  • Lösungsoffen Alle Leistungen modular beschrieben, keine Produkte vorgeschrieben.
  • Vergabefertig Rechtlich geprüft, bis zum Abruf.
  • Finanzierbar Fördermittel eingeplant, privates Kapital aktivierbar, wo es passt.
  • Durchgeplant Jeder Schritt bis zur Übergabe vorbereitet.
  • Messbar Kennzahlen von Anfang an.

Häufige Fragen.

Verpflichte ich mich zu etwas, wenn meine Kommune mitmacht?
Zu nichts. Du sagst uns, dass deine Kommune das Vorhaben plant, mehr nicht. Sobald genug Kommunen dasselbe planen, laden wir zur Standardwerkstatt ein. Ob du dann teilnimmst, entscheidest du.
Was kostet das, und wer bezahlt .GUT?
Für Kommunen nichts, weder die Vernetzung noch die Standardwerkstatt. Finanziert wird .GUT aus den Einsparungen, die Standardisierung und gebündelte Aufträge auf beiden Seiten bringen: Lösungsanbieter zahlen für die Werkstatt und einen Anteil an den Aufträgen, die daraus entstehen. Die Meldung ist auch für sie kostenlos, die Kosten der Mitarbeit nennen wir vor der Werkstatt.
Lösungsanbieter sitzen in der Werkstatt mit am Tisch. Ist das ein Problem für die Vergabe?
Im Gegenteil, das ist der Weg, den das Vergaberecht dafür vorsieht: Vor dem Verfahren dürfen Auftraggeber den Markt erkunden und mit Anbietern klären, was lieferbar ist. Wer das tut, schreibt aus, was es gibt, statt was es geben müsste. Für die Vergabe selbst gilt: Der Standard wird veröffentlicht, bevor ausgeschrieben wird, und beschreibt Anforderungen, keine Produkte. Jeder Anbieter liest dasselbe, ob er in der Werkstatt war oder nicht. Wir dokumentieren, wer woran mitgearbeitet hat.
Wer ist beim gemeinsamen Rahmenvertrag die Vergabestelle?
Die Vergabe bleibt in kommunaler Hand. Welche Stelle das Verfahren führt, legen die beteiligten Kommunen fest, wenn der Standard steht, und über den Zuschlag entscheiden sie. .GUT bereitet das Verfahren vor und nimmt den Kommunen den Großteil der Arbeit ab, von den Unterlagen bis zur Auswertung, bleibt dabei aber neutrale Partei: weder Vergabestelle noch Vertragspartner der Lieferung.
Muss unsere Lösung dem Standard genau entsprechen?
Der Standard sagt, was die Lösung können muss, nicht wie. Wie deine Lösung die Anforderungen erfüllt, bleibt deine Sache. Auf den Rahmenvertrag kann sich jeder Lösungsanbieter bewerben, der sie erfüllt, auch ohne in der Werkstatt gewesen zu sein.

Lieber persönlich? 20 Minuten, online.

Gesprächstermin vereinbaren

So kommst du dazu.

Für Kommunen

Deine Kommune plant das auch?

  1. 1
    Sag uns, was ihr plant Zwei Minuten online. Keine Unterlagen, keine Verpflichtung.
  2. 2
    Komm in die Standardwerkstatt Mit Kommunen, die dasselbe planen. Teilnahme kostenlos, Aufwand wenige Termine.
  3. 3
    Beschaffe nach dem Standard Aus dem gemeinsamen Rahmenvertrag, ohne eigenes Verfahren. Ob überhaupt, entscheidet deine Kommune.
Kostenlos. Ohne Abnahmepflicht. Als Kommune dabei sein
Für Lösungsanbieter

Deine Lösung passt zu diesem Vorhaben?

  1. 1
    Sag uns, was ihr liefert Zwei Minuten online. Kein Vertrag, keine Kosten.
  2. 2
    Standortbestimmung Sobald die Werkstatt in Sicht ist, ordnen wir eure Lösung im Gespräch ein: Bedarf, Themen, Reifegrad. Dann kennt ihr Platz und Konditionen.
  3. 3
    Standardwerkstatt und Rahmenvertrag Mit den Kommunen legt ihr fest, was die Lösung können muss. Danach bewerbt ihr euch einmal und liefert an viele.
Meldung kostenlos. Kosten der Mitarbeit nennen wir vor der Werkstatt. Als Lösungsanbieter dabei sein

Wer hinter .GUT steht.

Eine Initiative im Interesse der Kommunen.
Marc Bernath Marc Bernath Gründer, .GUT Future Cities

.GUT ist eine privatwirtschaftliche Initiative mit Sitz in Berlin. Wir bringen Kommunen zusammen, die dasselbe vorhaben, und erarbeiten mit ihnen und mit Lösungsanbietern gemeinsame Standards und eine gemeinsame Beschaffung.

Finanziert wird .GUT aus den Einsparungen, die Standardisierung und gebündelte Aufträge auf beiden Seiten bringen. Für Kommunen ist die Teilnahme kostenlos. Lösungsanbieter zahlen für die Werkstatt und einen Anteil an den Aufträgen, die daraus entstehen. Wie das System funktioniert